Erlebnisbericht: Englisch Sprachaufenthalt in Goa - Helmut Weninger

Ja, die Sprachreise nach Indien, GOA war ein spezielles Erlebins. Jedenfalls habe ich viel erlebt und hatte auch Ferien und einen Monat Sonne. Meine Erwartungen hat es jedenfalls übertroffen, gut vielleicht liegt das auch daran, das ich in einer guten Gruppe war und wir viel Spass zusammen hatten.

Eine Velomiete war fast schon ein muss. Zu Fuss an den Strand benötigt man ca. 20 bis 30 Minuten, was bei 33 Grad im Schatten kein Vergnügen ist. Wir sind meist ca. um 14.00 Uhr an den Strand, wo eine angenehme Brise blies. Es gab zwar ein paar junge Studenten die liefen an den Strand, diese waren aber die Ausnahme. Mein Velo konnte ich nicht bei der Schule mieten, sie hatten keine mehr, so mietete ich im Dorf. Mit der Zeit hatten sie auch noch Fahrräder zugemietet und konnten diese abgeben. Da wir ausländische Studenten im Dorf keine guten Velos bekamen und mehr zahlen mussten.

Eine unserer Lehrerinnen, sie ist in Mumbai aufgewachens und hat ein halbes Jahr in New York Englisch gelernt. Sie unterrichtete mit Herzblut und konnte die Studenten mit ihrem Humor abholen. Auf dem Facebook der Schule kann man sehen das die Studenten am Anfang, im Februar 2011 Bücher hatten, diese sind ihnen wahrschienlich ausgegangen. Faith, die Lehrerin sagte es gebe nur zwei Englisch Schulen in Indien, eine in Dehli und eine in Goa welche Englisch in diesem Rahmen unterreichteten, alles andere seinen Business Englisch. Hier hat sie Geburtstag und träg zur Feier des Tages einen Sari.

In dieser Klasse war ich die ersten zwei Wochen. Ja die Klappstuhltischchen sind schon gewöhnungsbedürftig, aber na ja. Links ist die Lehrerin Faith. In der Mitte das ist der Englisch Direktor Steffen mit der Krawatte der ist in London aufgewachsen. Die ersten zwei Wochen gab es nur zwei Klassen, da hat Steffen nicht unterrichtet. Hier fehlt noch ein Student, Said 50, Vom Alter her waren wir eher älter denke ich mal. Es gab hier viele die sind viel gereist, konnten Englisch sprechen aber nicht lesen und schreiben, für diese wäre ein Buch schon gut gewesen, mit Struktur. Der Unterricht machte einen zusammengewürfelten Eindruck. Wir mussten jeden Tag 10 neue Wörter lernen, jedoch gehörten die Wörter nicht zum Grundwortschatz, was mir zu schwierig schien. Auch liebten sie Kreuzworträtsel und Gramatikanwendungen ohne das es erst mal erklärt wurde, na ja aber wir hatten Spass. Es hatte Studenten von Europa, keine von Asien oder Indien. Sie haben sogar Klassen für das Hotelpersonal aber die waren getrennt. Noch ein kleines Detail: Die Wandtafel hatte das Hotelpersonal geputzt. Leider mit einem rauen Schwamm, man konnte mit der Zeit die Tafel mit einem Lappen nicht mehr putzen. Aber ich denke, die wussten das einfach nicht. Oder ich möchte immer wissen wie heiss es ist und ich habe einen Thermometer mitgenommen von zu Hause. Die Angestellten oder die Leute im Dorf wussten nicht was das ist.

Nach zwei Wochen musste ich die Klasse wechseln. Der Untericht war anders und ich hatte mühe den Einstieg zu finden, da es mir in der andern Klasse gut gefallen hatte. In der letzten Woche wechselten wir alle die Lehrer und das Zimmer, einfach so, ohne uns was zu sagen, na ja. Jeden Freitag spielten wir alle Studenten etwas zusammen im Garten. Ich denke, das ihnen ein guter Zusammenhalt wichtig ist und sie den gezielt fördern wollen. Ich denke, das ich die Schule jemandem der ein Ziel hat, wie das First zu machen nicht empfehlen würde. Jemandem der offen ist für Improvisation und Ferien machen möchte schon, wobei sie doch auch einiges von uns verlangt haben, aber bei diesen Temperaturen...

Die Räume sind schon etwas klein für 8 Studenten, man sieht praktisch den ganzen Raum, eine Breite und eine Länge.

Frau Gina Heslington habe ich die ganzen vier Wochen nicht gesehen, es hiess sie sei in England und komme später. Dafür kam dann Sheryl eine Lehrerin, die in Goa aufgwachsen ist. Denke da ist etwas nicht nach Plan gelaufen. Gina ist zu sehen auf der Facebook seite der Schule. Jeden Mittwoch war ein Ausflug geplant oder Kochen in der Küche. Da aber der Ausflug im Verhältnis sehr teuer war haben sich die Studenten gewehrt. Einige sind sogar auf eigene Faust, zum Beispiel Old GOA anschauen gegangen. Danach haben sie dann Listen herumgegeben in denen man sich für einen Ausflug eintragen konnte, die andern die nicht mitgingen konnten zum Untericht. Ich finde auch ,wenn sie die Ausflüge obligatorisch machen wollen, während dem Unterricht, mit Bezahlung, dann müssten sie dies vorher bekanntgeben.

Der Strand ist traumhaft schön. Die Joga Lektionen sollten eigentlich hier am Strand sein und nicht am heissen Pool am Hotel. Die andern sind dann gar nicht mehr gegangen. Um 14.00 Uhr sind wir zum Strand und sie wollten doch nicht um 1700 Uhr zurück ins Hotel an den sehr heissen Pool zu den Moskitos um Joga zu machen. Dann verpassen sie auch noch den sehr schönen Sonnenuntergang. Eine Kollegin ist nur 2 Mal gegangen und dann nie mehr. Nein Danke, obwohl der Jogalehrer sehr gut sein soll. Er konnte nicht früher kommen, wahrscheinlich war er halt noch bei andern Hotels gebucht? Zum Glück hatte ich das nicht gebucht.

Das Hotel mit der Schule im Parrtere. Die Schule hat da einige Räume. Sonst ist es wirklich ein Hotel, tägliche Reinigung, Zimmerservice usw. Ich hatte ja mit Frühstück, das war sehr reichhaltig und eigentlich konnte man soviel nehmen wie man wollte, was ich immer reichlich machte, da ich am Morgen sehr gerne esse. Die andern Mahlzeiten waren etwas teurer als im Dorf oder am Strand, aber es wahr gut und soviel ich weiss hat niemand Durchfall wegen dem Essen im Hotel bekommen. Und es war sehr sauber. Das haben auch jene gesagt die schon oft in Indien gewesen sind. Die Sandpiste zum Hotel ist gewöhnungsbedürftig, vor allem in der Nacht, dann sieht man nämlich gar nichts. Die Fahrräder haben kein Licht und auch sonst ist es dunkel. In der Nacht sollte man sowieso nicht mehr weit fahren, da es gefährlich ist, man will ja nicht in einen tiefen Graben fahren. Speziell war noch, das die einem jeden Donnerstag die Rechnung brachten. Ich protestierte zuerst und sie sagten mir ich könne am Schluss zahlen, aber das Personal wechselt hat und ich hatte wieder eine Rechnung. Was solls. Das Hotel war sicher. Es hatte immer einen Wächter der aufpasste, der musste auch immer aufscheiben wohin wir gingen und wann wir wieder kamen, ist schon speziell. Es ist eher ein Hotel das noch ein paar Räume für die Schule hat. Niemand von den Studenten war auserhalb untergebracht, ich war froh, dass ich im Hotel war. So konnte ich gut Anschluss haben und wir hatten es sehr oft lustig. Die Studenten machten auch viel zusammen. Wlan hat mal funktioniert mal nicht, ich war wirklich privilegiert, der Router war vor meinem Zimmer, so konnte ich sogar im Zimmer ins Internet

Der Strand war nicht überlaufen und wir fanden immer ein Plätzchen, auf einer Liege oder hinten im Shak. Das Meer hatte Badewanne Temperatur, einfach traumhaft.

 

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