Wegen Wechselkurs: Sprachreisen in Nordamerika zum Schnäppchenpreis

Dieses Jahr sind Sprachaufenthalte in den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien dank der Wechselkursentwicklung besonders günstig. Wer es exotischer mag, bucht einen Französischkurs auf Martinique oder einen «Farmstay» in Chile.

 


 

Zürich, 11.Juni 2014 – Der Countdown zu den Sommerferien läuft. Wer sich dieses Jahr für einen Sprachaufenthalt in Nordamerika oder Australien entscheidet, profitiert von der günstigen Wechselkursentwicklung. «Sprachreisende können 2014 günstiger verreisen, denn der US-, der Kanadische und der Australische Dollar sind innerhalb eines Jahres bis zu 10 Prozent gefallen», sagt Claudio Cesarano, Geschäftsführer des Sprachreiseanbieters globo-study.


Neben Australien und Nordamerika liegen diesen Sommer exotische Sprachreise-Destinationen im Trend. Sehr beliebt sind Martinique, Neukaledonien, La Réunion oder Tahiti. Die steigende Nachfrage nach Zielen, an denen man auch Ferien machen kann, trägt zu dieser Entwicklung bei.


Auch innerhalb Europas machen Exoten den Klassikern Konkurrenz. Laut der Sprachreise-Vereinigung SALTA (Swiss Association of Language Travel Agents) bleiben zwar traditionelle Englisch-Destinationen wie London und Brighton an der Spitze. Sie erhalten jedoch Konkurrenz von Städten wie Liverpool oder Leeds. Im französischen Sprachraum werden neben Klassikern wie Paris oder Cannes immer häufiger kleinere Städte wie Rouen oder Tours gebucht.


Während klassische Sprachreisen 2014 weniger gefragt sind, erfahren Programme einen Boom, die den Sprachaufenthalt mit einem Sozialeinsatz oder Praktikum kombinieren. «Angebote wie ‹Farmstay› in Chile oder Costa Rica sind sehr beliebt: Erst lernt man während einiger Woche die Landessprache an einer Sprachschule, und anschliessend packt man auf einer Farm mit an», sagt Cesarano.
Im Sprachen-Ranking bleibt Englisch mit 71 Prozent nach wie vor die Nummer eins bei den Sprachreisenden. Erstmals wurde Französisch mit 8 Prozent von Spanisch mit 11 Prozent auf den dritten Platz verdrängt. Italienisch liegt mit 5 Prozent auf dem vierten Rang.

Tendenziell werden Sprachaufenthalte kürzer, dafür frischen immer mehr Kunden ihre Sprachkenntnisse an einer Schule in der Schweiz auf, bevor sie sie mit einem Auslandsaufenthalt vertiefen. Beispielsweise per Linguacoach Sprachtraining: www.linguacoach.ch

globo-study Sprachreisen