Artikel-Schlagworte: „Sprachreise“

Reisebericht Leeds

Fabia hat bei uns einen Sprachaufenthalt in Leeds gebucht und uns gleich noch einen Reisebericht geschickt! Danke vielmals Fabia! Wir wünschen euch viel Spass beim Lesen! 🙂

 

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Ich habe die Stadt Leeds gewählt, weil dies nicht gerade die bekannteste Destination für einen Sprachaufenthalt ist und mir klar war, dass es somit auch nicht so viele Deutschsprachigen Studenten an der Schule haben wird wie in anderen Städten. An meinem ersten Schultag hat mich mein Gastvater mit   seinem Cabriolet zur Schule gefahren, diese Fahrt habe ich sehr genossen, jedoch war ich etwas aufgeregt als er dann vor meiner Schule angehalten hat.

 

Der Erste Schultag

Als erstes schrieben wir einen Einstufungstest der uns zeigen sollte welches Niveau wir im Englisch haben, danach hatten wir eine relativ lange Pause in der wir Zeit hatten uns kennen zu lernen. Als ich herum sah bemerkte ich sofort den vielfältigen Nationalitätenmix und das fand ich super! Doch obwohl ich diese Stadt gewählt habe weil es hier fast keine Deutschsprachigen Studenten hat, wusste ich noch nicht, dass es während meines ganzen Aufenthaltes gar kein einziger Student an der Schule hat der meine Sprache spricht. Später wurden wir dann in unsere Klassen eingeteilt und auch da waren keine deutschsprachigen Studenten zu finden. Obwohl das irgendwie ein komisches Gefühl war zu wissen, dass ich zwei Wochen lang nur noch Englisch sprechen werden kann, freute ich mich darüber weil ich wusste, dass ich an dieser Schule sehr viel profitieren werde.

 

P1000310Am Nachmittag des ersten Schultages gab es einen kleinen Rundgang durch die Stadt, dazu bekamen wir alle eine Stadtkarte über die ich wegen meines schlechten Orientierungssinnes überaus erfreut war. Die Umgebung von Leeds gefällt mir wirklich sehr gut, überall kann man diese typischen englischen roten Häuser sehen. Ausserdem hat es mitten in der Stadt wunderschöne Pärke in denen wir während unseres Aufenthaltes oft Picknickten, spazierten oder einfach nur auf der Wiese lagen um die Sonne geniessen. Das tollste an der Stadt finde ich die riesengrosse Auswahl an Kleidern und Schuhen; fast in jedem Ecken findet man ein Shoppingcenter. Die Leute waren symphatisch und freundlich, als ich später allein durch die Stadt zurück zu der Bushaltestelle spazieren wollte und den Weg nicht mehr wusste halfen mir die Engländer so gut sie konnten weiter.

 

Mein Zimmer bei der Gastfamilie war übrigens super! Ich hatte ein grosses bequemes Bett, einen eigenen Fernseher und ein eigenes Badezimmer. Und alles war immer blitz und blank geputzt, nirgendwo war Schmutz zu sehen. Das Essen war auch gut, zumindest im Gegensatz zu dem was ich sonst so gehört habe vom Englischen Food. Naja zu Beginn war es schon ein wenig komisch Fischstäbchen, Wienerli und Sachen wie diese zum Frühstück zu essen aber ich habe mich ziemlich schnell daran gewöhnt.

 

Entdeckungstour nach Liverpool

An einem der Wochenenden fuhr ich mit meinen Kollegen mit dem Bus nach Liverpool um die Stadt und diverse Museen zu besichtigen. Den Dialekt der Bewohner der Stadt finde ich lustig da er meiner Meinung nach sehr speziell und schwer zu verstehen ist. Trotzdem ist dieser Ausflug sehr empfehlenswert, denn Liverpool ist eine vielfältige und interessante Stadt. Wir besuchten das „Merseyside Martime Museum“ in welchem man alles über die Titanic und deren unglücklichen Untergang nachlesen oder Bilder anschauen kann. Ebenso besuchten wir das „World Museum“ dieses befasst sich mit Ägyptologie, Ethnologie und Naturwissenschaften. Am Ende des Ausfluges war ich total müde und erschöpft von den vielen Informationen und freute mich auf das gemütliche Bett bei meiner Gastfamilie.

 

 Big Party und ein bye bye LeedsP1000403

Am Freitag gab es jeweils eine von der Schule aus organisierte Party im Juniorengebäude. Eigentlich trafen wir uns einfach bei diesem Gebäude und unternahmen dann selbst was. Meist gingen wir in den Park und unterhielten uns, wir hatten es immer sehr lustig.

Leider heisst es nach einem Sprachaufenthalt auch immer wieder Abschied nehmen… Ich habe meine Zeit in Leeds sehr genossen und würde jedem weiterempfehlen in Leeds englisch zu lernen. (Fabia)


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Reisebericht Triest – Trist schreibt man anders!

Im Folgenden könnt ihr den spannenden Wochenbericht von Michel lesen, welcher in Triest unter anderem auf den spannenden Spuren der Geschichte Italiens war.

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Sonntag – Die Tentakel von Triest

Von oben wirken die Hafenkranen von Triest wie Tentakel, die sich vom Körper eines Kraken strecken. Aus dem Fenster des Buses, der sich von der slowenischen Grenze her die Strassen zum Meer hinunter windet, sieht die ostitalienische Stadt zunächst nicht besonders einladend aus. Doch der erste Eindruck täuscht: Die kompakte Innenstadt mit den historischen Gebäuden lädt zum Bummeln ein. Sie stammt noch aus der Zeit, als Triest österreichisch war: Die Tentakel der k. u. k.-Monarchie reichten einst bis ans Mittelmeer.

Nach dem ersten Weltkrieg fiel Triest an Italien. Österreich verlor seinen einzigen Zugang zum Meer, und Italien erhielt, was es unbedingt noch benötigt hatte: eine weitere Hafenstadt… Von dem Bedeutungsverlust, der mit diesem Wechsel einherging, hat sich die Stadt nie mehr ganz erholt. Einst lebten hier fast 300’000 Menschen, heute zählt Triest rund 210’000 Einwohner. Erst seit der Öffnung der Grenze zu Slowenien scheint es wieder etwas aufwärts zu gehen.

Die Spuren des alten Glanzes sind noch allgegenwärtig, etwa auf dem wuchtigen Castello di San Giusto auf dem Stadthügel. Nur die Staatsflagge auf der Bastion hängt schlaff da – vielleicht, weil Italien schon bessere Zeiten sah, wahrscheinlicher aber, weil heute trotz der Nähe zum Meer nur ein laues Lüftchen weht.

Der Tag endet übrigens nochmals mit Tentakeln, dieses Mal aufgespiesst und grilliert auf meinem Teller: Es gibt Calamari mit Bohnen, Spinat, Kartoffeln, Fenchel und Rüebli und zum Schluss einen Espresso mit Schlagrahm. Ein Schuss Österreich scheint noch immer in Triest zu stecken…

Montag – Roberto, der Pirat

Ich bin in einem Palast aus dem 18. Jahrhundert in der Via Giuseppe Mazzini untergekommen, der – von aussen betrachtet – schon bessere Zeiten gesehen hat. Doch erneut zeigt sich, dass man in Triest besser nicht aus der Distanz urteilt: Das Appartement im dritten Stock, das der Sprachschule gehört, ist dieses Jahr (also 2013) renoviert worden und topmodern eingerichtet. Die geräumigen Zimmer, der Parkettboden und die hohen Räume erinnern noch an die Zeit, als das Haus ein ehrwürdiger Palast war. Sechs Schlafzimmer, drei Badezimmer und eine Gemeinschaftsküche hat die Wohnung. Auch andere Sprachschüler, alle älteren Semesters, sind schon eingezogen. Neben mir wohnt der schrullige Franzose Roberto, der mit seinem Tuch über der Glatze wie ein Pirat aussieht und schon gestern klar gemacht hat, dass er nichts von Recyceln hält und in der Küche keinen Abfall trennen wird – für etwas zahle er ja Steuern, da könne der Staat ruhig auch etwas tun.

Roberto wird – wie hätte es anders sein können – mein Klassenkamerad und, oh Schock, erst noch der einzige. Da die Sprachschule erst im Frühling 2013 eröffnet hat, ist sie noch nicht sehr bekannt. Nur acht Personen sind zurzeit eingeschrieben, und weil das Italienisch der Österreicher, Deutschen und Engländer etwas radebrechend daherkommt, haben Roberto und ich Zweierunterricht. Das ist mitunter ganz amüsant, da der verrückte Franzose mit komischen Geschichten aufwartet. In seinem Berufsleben war er als Linienpilot in der Luft, und es scheint, als hätte er dort oben etwas wenig Sauerstoff bekommen. Lucia, unsere Lehrerin, verdreht oft die Augen ob der Ausführungen des Luftpirats. Und auch ich muss sagen: Mit Roberto bekommt das Wort Intensivkurs eine ganz andere Bedeutung…

foto_triest2Dienstag – Muggia, die Rivalin

Heute Nachmittag gehts mit dem Boot über die Bucht nach Muggia. Nur wenige Kilometer trennen das Städtchen von Triest, und trotzdem lagen zwischen den beiden Orten lange Zeit Welten. Während Triest den Österreichern gehörte, war Muggia bis 1797 in den Händen des Erzrivalen Venedig. Davon zeugt noch heute der venezianische Kern des Ortes. An die Bedeutung seines Nachbarn kam Muggia nie heran. – Vielleicht zog es die Leute deshalb nach Triest, weil es in Muggia keine anständigen Gelati gibt. Ich jedenfalls kann keine ausfindig machen und kehre deshalb schon früher als gedacht nach Triest zurück. Dort wird man fast an jeder Ecke fündig…

Mittwoch – Aquileia, die Untergegangene

Heute Nachmittag gehts ins rund 50 Kilometer entfernte Aquileia, einst die viertgrösste römische Stadt in Italien – bis Attila kam. Der Hunnenkönig liess keinen Stein auf dem anderen, so dass heute ausser ein paar Mäuerchen und Säulen nicht mehr viel zu sehen ist. Die Grundmauern der niedergebrannten Stadt liegen heute grösstenteils unter der Erde und man braucht schon etwas Fantasie, damit man sich die einstigen Ausmasse der Stadt vorstellen kann.foto_triest3

Den Ausflug hat die Schule organisiert, die sich Mühe gibt, neben dem Unterricht ein attraktives Programm zusammenzustellen. Überhaupt klappt hier alles ausserordentlich gut, obwohl sich die Schule noch im Aufbau befindet. Nur den dominanten Roberto, der sich immer wieder in den Mittelpunkt stellt, bekommen die Lehrer nicht so recht in den Griff. Zum Glück haben wir heute Nachmittag aber für einmal unsere Ruhe, denn der Pirat hat auf den Ausflug in die untergegangene Stadt verzichtet. Wieso sollte man sich denn auch ein paar niedergebrannte Mauern anschauen…

Donnerstag – il buffet: schnell, günstig, gut

Kulinarisch hat Triest allerhand zu bieten. Eine Spezialität sind i buffet, wo sich mittags die verschiedensten Schichten zu einer schnellen und währschaften Mahlzeit einfinden. Suppen, Eintöpfe und Innereien stehen auf der Karte (sofern es überhaupt eine gibt). Im Buffet Da Pepi gibts zum Beispiel lingua con crauti, Zunge mit Sauerkraut, was man nicht unbedingt mit Italien in Verbindung bringen würde. Aber natürlich ist auch anderes erhältlich: frischer Fisch vom Markt im Buffet Al Canal oder ausgezeichnete Lasagne im Buffet Da Siora Rosa. Anderswo erhält man Gulasch und Knödel – Triest ist eben ein bunt zusammengewürfeltes Potpourri.

Freitag – Piazza Unità d’Italia: hier bekommt man alles zu sehen

Einer meiner Lieblingsplätze in der Stadt ist das Caffè degli Specchi an der Piazza Unità d’Italia, dem Hautplatz der Stadt. Er ist einer der grössten Italiens, auf drei Seiten flankiert von historischen Gebäuden und zum Meer hin offen. Das Caffè degli Specchi hat wie alle anderen auf den Platz hinausgestuhlt. Und obwohl es sich an Triests bester Lage befindet, sind die Preise vernünftig geblieben. Ein Kaffee kostet zwar etwas mehr als anderswo, er kommt aber nicht teurer zu stehen als in der Schweiz.

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Das Café liegt, rein zufällig natürlich, auf meinem Schulweg, so dass ich nicht darum herumkomme, mich täglich an eines der Tischchen zu setzen – wo ich selbstverständlich meine Hausaufgaben mache. Obendrein ist auch für Unterhaltung gesorgt, denn es gibt auf der Piazza Unità d’Italia viel zu beobachten: Kinder, die den Tauben nachjagen; Jugendliche, die Selbstgespräche zu führen scheinen, bis man merkt, dass sie mit einem Knopf im Ohr mit ihrem Handy vernetzt sind; Stadthündchen, die Spazieren getragen werden; solche, die von ihrem Frauchen an der Leine über den Platz gezerrt werden (manchmal auch umgekehrt); Touristen, die vor dem Brunnen für Fotos posieren; Bettler, die sich an die Tische der Cafés wagen, bis die Kellner sie verjagen; Afrikaner, die Schmuck, Handtaschen und Sonnenbrillen verkaufen und bei den ersten Tropfen blitzschnell Regenschirme hervorzaubern würden.

Samstag – Abschied vom liebenswerten Ungetüm

Nach nur einer Woche heisst es Abschied nehmen. Am Morgen besteige ich am Molo IV ein Schiff, das mich ins slowenische Hafenstädten Piran bringt. Von dort aus wird es eine Woche durch Slowenien gehen. An Bord blicke ich nochmals zurück. Nicht nur von den Hügeln über der Stadt, sondern auch vom Meer aus ist Triest auf den ersten Blick keine Schönheit: Langsam verschwinden am Horizont die qualmenden Hochkamine und die rostigen Hafenkranen. Sie mögen zwar an die Fangarme eines Ungetüms erinnern – doch ich weiss jetzt, dass sie keinesfalls zu einem hässlichen Kraken gehören.

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Unterwegs mit dem Travelling Classroom in Ecuador

Die Millionenstadt Quito

Travelling Classroom Ecuador

Als ich im November mit dem Travelling Classroom in Ecuador – genauer Quito – startete,  realisierte ich relativ rasch, dass dies eine tolle und erlebnisreiche Zeit werden wird. Unser Classroom bestand aus sieben motivierten, internationalen Studenten aller Altersklassen. Trotz Heterogenität kam schon bald eine sehr angenehme Gruppendynamik auf, was wirklich toll war. In der Schule wurden wir herzlich von einem motivierten Team begrüsst und nach dem Einstufungstest in drei Klassen aufgeteilt. Und los ging das Abenteuer!

Schnell stellte ich fest, dass man nie zu alt ist um eine neue Sprache zu lernen und mal wieder die Schulbank zu drücken. Morgens hatten wir jeweils Unterricht und Nachmittags durften wir spannende Ausflüge und Aktivitäten geniessen.

Aktivitäten in Quito: Altstadt, Kochkurs, Salsa Lektion, Papallacta Springs, La Mitad del Mundo, Biken und Hiken im Cotopaxi Nationalpark.

Kultur und Natur in Cuenca

Kochen in Ecuador

Eine Woche später war dann eine 12-stündige Busfahrt nach Cuenca angesagt, wo wir von unserem Gastfamilien am Busbahnhof in Empfang genommen wurden. Am Montag in der Früh ging es dann in den selben Gruppen auch schon mit dem Unterricht weiter und wir wurden von den engagierten LehrerInnen sehr gefordert. Auch in Cuenca wurde ein super Freizeitangebot organisiert. Die wunderschöne Kolonialstadt bietet sehr viel an Kultur und Natur und wir kamen sogar noch in den Genuss eines Filmfestivals.

Aktivitäten in Cuenca: Stadtrundgang, Museum, Kochen, Salsa, Tagesausflug zu Inkastätte, Wandern im Cajas Nationalpark.

Montañita – das Partystädtchen

Surfen in Ecuador

Sieben Tage später stand wieder eine lange Busfahrt nach Montañita auf dem Programm. Nach ca. 8 Stunden reisen (mit Umsteigen in Guayaquil) kamen wir erschöpft in den coolen Cabañas des Partystädtchens Montañita an. Als erstes genossen wir die grosszügige Gartenanlage inklusive Pool, um uns von der anstrengenden Reise zu erholen. Am Montag hiess es dann wieder Schulbank drücken. Schlussendlich verbrachten wir auch hier eine tolle Woche, welche mit einem riesigen Schul-BBQ abgeschlossen wurde. Am Samstag stand dann noch ein eintägiger Surftrip auf dem Programm.

Aktivitäten in Montañita: Surfen, Kochen, Salsa

Montanita - Ecuador

Alles in allem erlebte ich drei sehr intensive und erlebnisreiche Wochen. Der Travelling Classroom ist eine spassige Sache und die perfekte Kombination von Lernen und Reisen. Über zwei Jahre später haben wir Schüler immer noch Kontakt zueinander. Um die gelernten Spanischkenntnisse zu gebrauchen pflege ich ausserdem einen regen Mailkontakt mit meiner Gastmutter.

– Claudia L.


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Erfahrungsbericht aus Buenos Aires

Im Sommer 2011 hatte ich die Möglichkeit 4 Monate Urlaub zu bekommen und wollte diese Zeit nutzen um ein zweites Mal Südamerika zu bereisen. Da mich die Stadt bereits bei meinem ersten Aufenthalt beeindruckt hat, verweilte ich 3 Wochen in Buenos Aires um im Sprachaufenthalt mein Spanisch etwas aufzubessern.

buenos aires2Buntes Treiben trotz frostiger Temperaturen

Ich wusste, dass in Argentinien zu dieser Zeit Winter ist, jedoch war ich von dieser eisigen Kälte an meinem Ankunftstag etwas schockiert. Die Temperaturen von ca. 0 – 5 Grad hielten jedoch nur gerade ein paar Tage an und ich war erleichtert als das Thermometer wieder 15 Grad erreichte.

Die Einwohner von Buenos Aires schienen sich jedoch nicht sonderlich daran zu stören. In der Strassen herrschte nach wie vor buntes Treiben.

Die Wohnung habe ich mit der Vermieterin, einer 35 jährigen Argentinierin, und einer kolumbianischen Universitätsstudentin geteilt. Sie konnten mir super Tipps geben und luden mich ein, jederzeit mit Ihnen auszugehen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und hatte eine super Zeit.

Spanisch lernen und Buenos Aires entdeckenbuenos aires1

Jeweils am Morgen habe ich die Sprachschule mitten im Zentrum besucht. Zu dieser Zeit hatte es sehr viele Brasilianische und Amerikanische Studenten an der Schule. Obwohl es lediglich eine kurze Zeit war, konnte ich viel profitieren. In unserer Klasse waren wir 6 Studenten, die anderen aus Brasilien, Amerika, und Frankreich. Die Schule organisierte auch immer wieder Aktivitäten wie Mate trinken, Museumsbesuche, Stadtbesichtigungen und Wochenendausflüge.

Auch die Stadt bietet so viel, dass 3 Wochen fast zu kurz sind um alles zu sehen. Das bunte Viertel La Boca, das traditionelle San Telmo, das hochmoderne Puerto Madero, Recoletta mit dem bekannten Friedhof und Palermo mit dem schönen und grossen Park, den vielen Geschäften, Cafés und Bars. In Palermo sind selbst im Winter die Strassen in der Nacht voll von Nachtschwärmern.

Nicht verpassen: Das Frank’s!

Ein regelrechter „Geheimtipp“ ist die Bar Frank’s. Es gibt an der schwarzen Tür kein Vermerk einer Lokalität. Einmal drinnen erfolgt der Eintritt durch eine Telefonkabine. In der Telefonkabine wird der Code (Hausnummer) ins Telefon eingetippt und die Tür öffnet sich. Es erscheint eine wunderschöne, theaterähnlich eingerichtete Bar.

buenos aires3Dia del Amigo

Ein weiteres Highlight fand am 20. Juli statt. Die Argentinier feiern an diesem Datum Dia del Amigo. Es ist üblich den Freunden kleine Geschenke zu machen und am Abend auszugehen. Auch wir haben von unserer Lehrerin ein kleines Geschenk erhalten und einige Restauranttipps. In einer grossen Gruppe haben wir uns an diesem Abend auf den Weg ins Restaurant Acabar gemacht. Die Lokalität ist richtig gemütlich eingerichtet wie in Grossmutters Stube.

Nach dem Essen beschäftigen sich alle Gäste bis in die späten Stunden mit diversen Gesellschaftsspielen welche zur Verfügung stehen.

Diese 3 Wochen vergingen wie im Flug und ich wäre gerne noch einige Zeit länger geblieben. Jedoch gab es in Südamerika noch so vieles zu sehen, so dass ich meine Reise fortsetzte im Norden von Argentinien und Bolivien.

– Corinne M.


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Sprachaufenthalt in Antigua, Guatemala

bea2bea3séjour linguistique cape townVon den zentralamerikanischen Ländern hat mich Guatemala schon immer fasziniert. Ich hatte Bilder im Kopf von Frauen in ihren wunderschönen farbigen Trachten, ihre Ware auf quirligen, nach Fremdem und Vertrautem duftenden, farbenfrohen Märkten feilbietend. Von aktiven Vulkanen, von Seen und Maya-Stätten – das will ich erleben!

Nun bin ich hier, im Sprachaufenthalt in der ehemaligen Hauptstadt Antigua – ich liebe es vom ersten Tag an! Ich besuche die Sprachschule und wohne bei Silvia, meiner herzlichen Gastmutter. An der Schule besuche ich morgens 4 Stunden Privatunterricht – mein Kopf raucht danach regelmässig. Aber ich mache, stelle ich nach einigen Tagen zufrieden fest, erstaunlich schnelle Fortschritte.

Die Guatemalteken sind ein überaus herzliches Volk, ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft begeistern mich jeden Tag aufs Neue. Ich fühle mich sehr willkommen in diesem Land!

Die Stadt Antigua fasziniert mich durch ihre farbigen Kolonialbauten, die gepflasterten Wege, ihre Lage inmitten von Vulkanen und der Vielzahl von feinen Restaurants und Bars. Antigua bietet für jeden etwas.

Mein absolutes Highlight während meiner Zeit in Antigua ist der Besuch des nahegelegenen Vulkans „Pacaya“. Er liegt nur ca. 1,5 Stunden Autofahrt von Antigua entfernt und gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Nach nicht einmal zwei Stunden Aufstieg stehe ich plötzlich weniger als 3 Meter entfernt neben eines dickflüssigen, langsamen Stroms glühendheisser, rauchender Lava. Wow! Dies so hautnah zu erleben ist an nur sehr wenigen Orten auf dieser Erde möglich. Ich bin buchstäblich Feuer und Flamme!  Ein unvergessliches Erlebnis!

– Bea W.


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