Tipps & Tricks

Masken, Kostüme, Paraden – Karneval rund um die Welt

Konfetti fliegt durch die Strassen, angsteinflössende Gestalten füllen die Strassen – es ist Fasnachtszeit! Was ist der Ursprung der Fasnacht und wie wird er rund um die Welt gefeiert? Weiterlesen lohnt sich, es wird bunt!

Die Etymologie des Begriffs Fasnacht verstehen viele Leute als die Nacht vor dem Fasten. Eine weitere Theorie ist, dass der Begriff vom Wort „fasen“ stammt, dessen Bedeutung „närrisch sein“ bedeutet. Karneval ist ein weiteres Wort für die Vorbereitung auf das Osterfest: Karneval. Im eigentlichen Sinne als „Fleisch lebe wohl!“ übersetzt, wird „carrus navalis“ auch als „Narrenschiff“ gedeutet. Doch wo wird denn überall auf dem Globus gefeiert? Nachfolgend eine kleine Übersicht der bekanntesten Narrenfeste:

Basler Fasnacht
Die Basler Fasnacht gehört zu den grössten Karnevalsaktivitäten der Schweiz. Am Montag nach Aschermittwoch beginnt die Basler Fasnacht traidionsgemäss mit dem „Morgestraich“. Die morgendliche „Druggede“ wird am Nachmitag von „Cortège“. Beim Umzug durch die Stadt präsentieren die Cliquen und Guggen ihre prachtvollen Kostüme und wohlbekannte Fasnachtsklänge. Am darauffolgenden Tag sind die Junioren an der Reihe und stehen den Grossen in nichts nach. Am abend stimmen die Guggen zu Konzerten auf dem Clara-, Markt- sowie Barfüsserplatz an. Der Mittwoch gehört ganz den „Schnitzelbängg“, welche durch humorvolle Überspitzung aktueller Themen das Gelächter der Audienz auf sich ziehen.

Prunkvolle Kostüme in Venedig  - Quelle: bit.ly/1mG1gTp

Prunkvolle Kostüme in Venedig – Quelle: bit.ly/1mG1gTp

Carnevale di Venezia
Der Carnevale in Venedig versprüht eine einzigartig geheimnisvolle Atmosphäre. Der „Volo dell’Angelo” eröffnet die Festivitäten. Hierbei schwebt eine junge Schönheit von der Campanile über den Markusplatz. Durch die Strassen von Venedig flanieren fortan traditionell in prächtigen Roben gekleidet und mit kunstvollen Masken geschmückte Menschen. Das bunte Treiben wird durch diverse künstlerische sowie artistische Darbietungen untermalt. Nicht nur die einzigartige Kulisse sondern auch der winterliche Charme verwandeln Venedig zur Karnevalszeit in ein kleines Wunderland.

Carnaval de Santa Cruz de Tenerife
Der Karneval auf den Kanaren ist der zweitbeliebteste Karneval nach demjenigen in Rio. Tausende von Menschen aus aller Wert pilgern auf
die Insel um in die Festivitäten einzutauchen. Der Eröffnungsparade findet am Freitag vor Aschermittwoch statt und führt durch die Strassen von Santa Cruz de Tenerife. Im Anschluss an die Parade wird bis in die frühen Morgenstunden in ausgefallenen Kostümen der Tag herbeigetanzt. Dasselbe Spektakel wiederholt sich in den darauffolgenden Nächten bis Aschermittwoch. Nun steht der „entierro de la sardina“ – das Begräbnis der Sardine – bevor welcher das Ende des Karnevals markiert. Für diejenigen die noch nicht genug hatten folgt noch das Wochenende der “Piñata”.

Parade in Rio de Janeiro Quelle: http://bit.ly/1fWm0kj

Parade in Rio de Janeiro Quelle: http://bit.ly/1fWm0kj

Carnaval do Rio
Wer kennt diesen Ohrwurm nicht: „Samba de Janeiro“. Schon nickt der ein oder andere Kopf die Melodie mit oder so manche Hüfte setzt zum Schwingen an. Genau ums Hüftenschwingen geht es auch beim Carnaval do Rio. Die Organisation dieses Megaevents wird zum Teil von der Stadt, jedoch grösstenteils von der LIESO (Liga der Sambaschulen) übernommen. Die einzelnen Sambaschulen bereiten sich ein Jahr lang auf Ihren Auftritt vor und präsentieren jeweils 120 Minuten lang Ihre Parade. Hierbei wählen sie ein Thema und stimmen Festwagen, Kostüme sowie Choreographie und viele weitere Details aufeinander ab. Ein farbenprächtiges Treiben zu heissen Sambarhytmen im Kampf um Ruhm und Ehre. Ein einzigartiges Spektakel der Superlative.


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Miami Beach – Jeden Tag ein neues Abenteuer!

Mich interessierte die USA schon sehr lange und es war schon immer mein Wunsch, einige Zeit in dem Land der unbeschränkten Möglichkeiten zu verbringen.
Miami reizte mich besonders und ich wurde in keiner Hinsicht von meinen Erwartungen enttäuscht. Die Stadt ist unvergleichbar!
Jeder der die Möglichkeit ergreifen kann, sollte dieser Stadt einen Besuch abstatten.

MIAMI_NATHALIE

Kultur
Da 60% der Einwohner lateinamerikanischer Herkunft sind, findet man eine bunte Mischung an kulturellen Eigenschaften. Viele Spezialitäten Restaurants aus Kuba, Mexiko und vielen anderen Ländern laden zu verführerischen Köstlichkeiten ein. Doch auch das typische Amerika ist vertreten und man findet Burgers und Co. an fast jeder Ecke.
Rhythmische Musik in den Kubanischen Restaurants und riesige Musikfeste verlocken zum Tanzen.
Die Einwohner dieser grossartigen Stadt sind aufgeschlossen und offen, schnell kommt man in Kontakt und lernt so auch viele Einheimische kennen.

Miami Palmen

Lernen mit viel Spass
Miami ist der ideale Ort, um Schule, Strand und Spass zu verbinden. Leute aus aller Welt habe ich kennen gelernt, Freunde gewonnen, mit denen ich eine unvergessliche Zeit geteilt habe.
Lateinamerikaner, Koreaner, Schweden, Deutsche, Russen, Italiener. Die verschiedensten Kulturen treffen sich in den Klassenräumen.
Die Schule liegt direkt in der bekannten Lincoln Road, einer Fussgängerstrasse mit vielen Restaurants und Shops.
In der Schule wird mit viel Humor die englische Sprache unterrichtet und gelernt. Junge und aufgeweckte Lehrer vermitteln Lernspass.
Um der Schule einen virtuellen Besuch abzustatten, könnt ihr auf Facebook unter „EC Miami“ nachschauen. Dort findet man viele Infos und aktuelle Bilder.

Drexel Apartments – die beste Lage
Ich wurde in den Drexel Apartments untergebracht. Es handelt sich hier um eine kleine Wohnanlage in denen nur Studenten der Schule wohnen. Jeder hat sein eigenes Ein-Zimmer-Apartment mit Küche und Bad. Für mich die beste Unterkunftsart. Mit den anderen Schülern zusammen kann man am Abend gemütlich draussen sitzen, kochen und die englische Sprache noch mehr vertiefen.
Die Apartments haben eine unverbesserliche Lage! Nur ein Block von der Lincoln Road entfernt und nur fünf Gehminuten zum Strand – besser kann es nicht sein. Und dennoch ruhig gelegen mit einem schönen Gartensitzplatz.Miami Sonnenuntergang

Freizeit
Es gibt so vieles zu sehen und zu unternehmen, das Wort „Langeweile“ kennt man hier nicht. Den Tag über kann man sich entweder am wunderschönen, langen Sandstrand Sonnen oder Touren buchen um die Umgebung zu erkunden.
Spannende Eindrücke des Landes erhält man in den Everglades, auf Boots- oder Fahrradtouren. Die Deco Bikes sind super um sich fortzubewegen und es macht unendlich viel Spass mit den Velos dem Ocean Drive entlang zu fahren.
Schöne Sonnenuntergänge kann man am South Point sehen. Die Sonne versinkt hinter Downtown.
Sehr empfehlenswert und ein MUST DO ist ein Miami Heat Game zu besuchen (Basketball). In Downtown liegt die American Airline Arena, wo die Spiele stattfinden. Eine grosse Show mit Unterhaltung für den ganzen Abend.

Miami Residenz

 

 

Die Nacht lebt!

Noch nie habe ich ein so grosses Angebot an Ausgang, Bars und Clubs gesehen wie in Southbeach. Hier weiss man, wie man Partys feiert. Man kann sich die ganze Nacht die Füsse abtanzen, leckere Cocktails trinken und dem wilden Geschehen zusehen.

Tipp! Am Strand wird man von Promotern angesprochen, welche einem versprechen, gratis in den Club zu kommen inkl. Lounge und Getränken.
Liebe Frauen, nutzt das Angebot! Es ist wirklich so,
dass ihr alles um sonst bekommt! Für den Ausgang habe ich nie einen Cent ausgegeben. =)

 

In einem Satz: Das Beste was ich je erlebt habe.

(Verfasserin dieses Erfahrungsberichtes: Nathalie)


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Nur der Himmel ist schöner als Madrid

Irgendwann habe ich ein Merian-Heft zum Thema Madrid in die Hände bekommen und seither hat mich die Spanische Hauptstadt nicht mehr losgelassen. Die Kulturszene, die Geschichte und die Gastronomie haben eine grosse Faszination ausgelöst. Deshalb habe ich einen Sprachaufenthalt in Madrid gebucht, habe den Koffer gepackt und bin ins Flugzeug gestiegen.

Park in MadridDesde Madrid al Cielo“; mit diesem Sprichwort wollen Madrilenen ausdrücken, dass es nur im Himmel schöner sei als in Madrid. Mein erster Eindruck war, dass das Sprichwort wohl Ausdruck von Lokalpatriotismus sein muss. Während der ersten Tage meines Sprachaufenthalts in Madrid musste ich mich etwas einleben. Madrid wirkt auf den ersten Blick riesig, hektisch und rauh. Doch das hat sich aus meiner Sicht bald geändert.

Zum Glück gibt’s Kaffee

Mein Spanischkurs hat erst um halb zehn begonnen, in der ersten Woche konnte ich den Morgen noch ruhig angehen und die halbe Stunde auch zu Fuss gehen. Mit der Zeit bin ich richtig ins Madrider Kultur- und Nachtleben eingetaucht. Die letzte Metro habe ich dabei regelmässig verpasst. Zum Glück sorgt ein gutes Netz von Nachtbussen sieben Nächte in der Woche für den Rücktransport. Nun war ich sehr froh um den späten Kursbeginn und um eine direkte Metro zur Sprachschule. Für den nach zwei Spanischlektionen dringend benötigten Kaffee hat sich die ganze Schule in einer winzigen Cafeteria um die Ecke getroffen.

Wichtiges Vokabular für den Morgen in Madrid:

  • Discolpa el retraso = Entschuldige die Verspätung
  • Café solo = Espresso
  • Café cortado = Espresso mit Milch
  • Café con leche = Milchkaffe
  • Zumo de Naranja = Orangensaft
  • Napoletana = Mit Schokolade gefülltes Gebäck
  • Bollo Suizo = Madrider Brioche
  • Resaca = Kater (nach Konsum von café, zumo, napoletana und bollo verflogen)

die schönsten Plätze in Madrid

Plätze in MadridSchon sehr bald musste ich mein Bild von Madrid revidieren. Obwohl Madrid mit rund 3 Millionen Einwohnern sehr gross ist, konnte ich das Stadtzentrum sehr gut zu Fuss erkunden. Durchgelatschte Schuhe können in Madrid bestens ersetzt werden, rund um die Puerta del Sol sowie auf der Calle Fuencarral hat es viele Schuhläden. Die Schönheit Madrids erschliesst sich Wochenendtouristen wohl nicht, dazu ist die Stadt zu gross. Während des Sprachaufenthalts konnte ich mich treiben lassen und das wahre Madrid entdecken.

Auf dem Rastro wurde ich zum ersten Mal fündig. Der riesige Flohmarkt findet im Viertel „La Latina“ statt. Rastro heisst übersetzt „Spur“. Im Volksmund heisst es, dass sich auf dem Rastro, die Spuren geklauter Gegenstände finden. Es gibt hier einfach alles, ein Stand bietet ausschliesslich Gummibänder an, dafür in vielen verschiedenen Farben und Grössen. Bei anderen Händlern gibt’s die Comics von Clever und Smart, auf Spanisch Mortadelo y Filemón, zerkratzte Schlagerplatten, defekte Uhren, jedes denkbare Ersatzteil für Fahräder, Heiligenbilder und auch Sammlungen von Bildern, die alles andere als heilig sind. Eine Reihe von gepflegen Second Hand Läden, Antiquitätenhandlungen und Vintage-Shops führt Sammelobjekte, Design und allerhand Edeltrödel. Nur eines führt am Rastro niemand: Fanartikel des FC Barcelona.

Nach dem Flohmarkt begeben sich die Hipster zur Plaza San Andrés. Die schönsten Sonnenbrillen verbergen die Augenringe der ausschweifenden Nacht und spiegeln das gleissende Sonnenlicht eines faulen Sonntags. Strassenmusiker sorgen für die musikalische Untermalung dieses Openair-Spektakels. Zu Salsaklängen tanzen die Menschen auf der Strasse und geniessen in den lauen Sonntagabend. In den Gassen rund um den Mercado de Cebada reiht sich Bar an Bar und trotz des riesigen Angebots ist das Durchkommen zum Tresen nahezu unmöglich. In Madrid bin ich mir oft vorgekommen wie ein Zuschauer (und manchmal auch wie ein Schauspieler) in einer riesigen Theaterperformance.

Madrid ist die Stadt in Spanien , die wohl am weitesten von der Küste entfernt ist. Trotzdem sollen die Märkte die besten und frischesten Meeresfrüchte des Landes führen (sagen Madrilenen). Fakt ist, dass eine Madrider Spezialität das Calamares-Brötchen ist. Am Rastro werden die Bocadillos de Calamares zu rauen Mengen verschlungen. Das Rezpet: Brötchen aufschneiden, frittierte Calamares reinstopfen, fertig. Que aproveche!

Tapas ohne Ende

Obwohl ich eine Studentenwohnung mit Küchenbenützung gebucht hatte, blieb die Küche meistens kalt. Und spülen musste ich auch nie. Dafür habe ich mich von Tapas ernährt und mit der Zeit einen regelrechten Parcours durch Madrids Tapasbars unternommen, um überall das beste Häppchen zu erwischen.

Meine Tipps:

  • Patatas Bravas im Las Bravas: Bratkartoffeln mit einer scharfwürzigen, patentierten und süchtig machenden Sauce
  • Gambas al Ajillo im Los Abuelos: Diese Tapasbar führt nur Crevetten und Garnelen sowie Bier oder Wein. Dafür verstehen Sie auch wirklich was davon.
  • Alles, was im Restaurante La Sanabresa auf den Tisch kommt. Die freundliche Kneipe ist bei Studentinnen, Bauarbeitern, Journalistinnen und Mangern gleichermassen beliebt und entsprechend voll

Das Nachtleben in Madrid

Nachtleben in MadridDas Madrider Nachtleben ist wie ein Marathon ohne Zieleinlauf. Das Viva Madrid an der Plaza Santa Ana ist wohl die erste Anlaufstelle. Frequentiert wird das traditionelle Lokal von Stars und Sternchen sowie von Touristen. Mir wurde berichtet, dass Javier Bardem hier regelmässig gesichtet wird aber ich konnte ihn nirgends entdecken. Die Caipirinha ist teuer aber mit Abstand die beste, die ich je hatte. Dass sich das Nachtleben aber nicht ausschliesslich rund um die Plaza Santa Ana abspielt, wurde mir schnell klar. Das Stadtviertel Malasaña beherbergt eine riesige Anzahl an einfachen Bars mit lauter Musik. Entsprechend jung und ausgelassen ist das Publikum. Eine kleine Oase in diesem Trubel ist das Café Maria Malasaña, ein hübsches Jugendstilcafé. Jeden Donnerstag treten hier Geschichtenerzähler (Cuentacuentos) auf und bringen das Publikum zum Lachen oder Nachdenken. Ein Stapel Gesellschaftsspiele liegt hier auf und wir haben uns im Übermut für Trivial Pursuit entschieden. Da man nur nach richtigen Antworten weiterziehen kam, hat die Partie unentschieden geendet. Aber das Würfeln hat Spass gemacht.

Hier eine Auswahl der interessanten Fragen:

  • ¿Cómo se llama la madre del actor Javier Bardem? ….er schon wieder, aber keine Ahnung wie seine Mutter heisst
  • ¿Cuál es el nombre de la hermana de Esther Koplowitz? Wessen Schwester ?
  • ¿A qué genio pictórico retrató el pintor Vicente López Portaña ?…ist das eine Frage?
  • ¿De qué montaña catalana parte la llama que tiene que encender las hogueras la noche de San Juan? …Spanische Dörfer…

Interessant ist das umgekehrte Fragezeichen (¿), das in der Spanischen Sprache eine Frage einleitet. Nichts gewusst und trotzdem was gelernt. Und ja, gelernt habe ich in vier Wochen Madrid neben all dem Spass schon auch. Spanisch einerseits und andererseits auch viele sehr nützliche Dinge rund um die Kultur wie zum Beispiel, dass die Bestellung von Penne für Gelächter sorgt. In Spanien heisst Pasta ganz allgemein Tallarines und so schmeckt es auch. Und apropos Italien: Ich habe in Madrid auch die erste italienische Paninoteca entdeckt; doch der freundliche Inhaber hat sich tierisch darüber aufgeregt, dass die Spanier es seltsam finden, ihr Bocadillo mit mehr als einer Zutat zu belegen.

Mehr als eine Zutat braucht es aber meiner Meinung nach für einen gelungenen Sprachaufenthalt: Offenheit, Entspanntheit, eine gute Sprachschule, interessante Mitstudenten und ein weiches Kissen.

– Michael E.


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Erfahrungsbericht aus Buenos Aires

Im Sommer 2011 hatte ich die Möglichkeit 4 Monate Urlaub zu bekommen und wollte diese Zeit nutzen um ein zweites Mal Südamerika zu bereisen. Da mich die Stadt bereits bei meinem ersten Aufenthalt beeindruckt hat, verweilte ich 3 Wochen in Buenos Aires um im Sprachaufenthalt mein Spanisch etwas aufzubessern.

buenos aires2Buntes Treiben trotz frostiger Temperaturen

Ich wusste, dass in Argentinien zu dieser Zeit Winter ist, jedoch war ich von dieser eisigen Kälte an meinem Ankunftstag etwas schockiert. Die Temperaturen von ca. 0 – 5 Grad hielten jedoch nur gerade ein paar Tage an und ich war erleichtert als das Thermometer wieder 15 Grad erreichte.

Die Einwohner von Buenos Aires schienen sich jedoch nicht sonderlich daran zu stören. In der Strassen herrschte nach wie vor buntes Treiben.

Die Wohnung habe ich mit der Vermieterin, einer 35 jährigen Argentinierin, und einer kolumbianischen Universitätsstudentin geteilt. Sie konnten mir super Tipps geben und luden mich ein, jederzeit mit Ihnen auszugehen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und hatte eine super Zeit.

Spanisch lernen und Buenos Aires entdeckenbuenos aires1

Jeweils am Morgen habe ich die Sprachschule mitten im Zentrum besucht. Zu dieser Zeit hatte es sehr viele Brasilianische und Amerikanische Studenten an der Schule. Obwohl es lediglich eine kurze Zeit war, konnte ich viel profitieren. In unserer Klasse waren wir 6 Studenten, die anderen aus Brasilien, Amerika, und Frankreich. Die Schule organisierte auch immer wieder Aktivitäten wie Mate trinken, Museumsbesuche, Stadtbesichtigungen und Wochenendausflüge.

Auch die Stadt bietet so viel, dass 3 Wochen fast zu kurz sind um alles zu sehen. Das bunte Viertel La Boca, das traditionelle San Telmo, das hochmoderne Puerto Madero, Recoletta mit dem bekannten Friedhof und Palermo mit dem schönen und grossen Park, den vielen Geschäften, Cafés und Bars. In Palermo sind selbst im Winter die Strassen in der Nacht voll von Nachtschwärmern.

Nicht verpassen: Das Frank’s!

Ein regelrechter „Geheimtipp“ ist die Bar Frank’s. Es gibt an der schwarzen Tür kein Vermerk einer Lokalität. Einmal drinnen erfolgt der Eintritt durch eine Telefonkabine. In der Telefonkabine wird der Code (Hausnummer) ins Telefon eingetippt und die Tür öffnet sich. Es erscheint eine wunderschöne, theaterähnlich eingerichtete Bar.

buenos aires3Dia del Amigo

Ein weiteres Highlight fand am 20. Juli statt. Die Argentinier feiern an diesem Datum Dia del Amigo. Es ist üblich den Freunden kleine Geschenke zu machen und am Abend auszugehen. Auch wir haben von unserer Lehrerin ein kleines Geschenk erhalten und einige Restauranttipps. In einer grossen Gruppe haben wir uns an diesem Abend auf den Weg ins Restaurant Acabar gemacht. Die Lokalität ist richtig gemütlich eingerichtet wie in Grossmutters Stube.

Nach dem Essen beschäftigen sich alle Gäste bis in die späten Stunden mit diversen Gesellschaftsspielen welche zur Verfügung stehen.

Diese 3 Wochen vergingen wie im Flug und ich wäre gerne noch einige Zeit länger geblieben. Jedoch gab es in Südamerika noch so vieles zu sehen, so dass ich meine Reise fortsetzte im Norden von Argentinien und Bolivien.

– Corinne M.


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Drei Tipps damit dein Sprachaufenthalt unvergesslich wird!

Dein Sprachaufenthalt ist gebucht und bald geht es los! Damit dein Sprachaufenthalt z.B. in Australien einzigartig und unvergesslich wird, stellen wir dir 3 Tipps vor wie du deine Reise ins Ausland nicht mehr so schnell vergisst!

 

Tipp 1: Freunde fürs Leben finden

Du wirst schnell feststellen, dass sich fremde Länder in vielen Punkten von unserer Heimat unterscheiden. Um dem Heimweh zu trotzen, können wir dich beruhigen. Du bist nicht allein in der Fremde – deinen Mitstudenten in der Sprachschule geht es genau so. Die meisten werden einen Sprachaufenthalt absolvieren ohne dabei Familie und Freunde mitzunehmen. Deine neuen Mitschüler sind gewissermassen deine neue Familie. Denn du wirst mit ihnen die meiste Zeit verbringen und durch dick und dünn gehen. Das schweisst zusammen und manchmal findet man Freunde fürs Leben! Viele Sprachstudenten reisen im Anschluss mit ihren Mitschülern durch das Land und erleben unvergessliche Momente zusammen!

Tipps und Trick beim Reisen

Tipp 2: Komfortzone verlassen

Wir alle haben unsere Komfortzone. Uns fällt es einfacher Dinge zu tun, bei denen wir uns wohl fühlen. Warum also diese Zone verlassen? Deine Mitschüler sind alle mit einem Ziel dort: Abenteuer erleben und Neues entdecken! Probiere mal verrückte Sportarten wie Wellenreiten, Kitesurfing, Bungee-Jumping, Skydiving etc. aus. Die Komfortzone zu verlassen hat nicht nur den Vorteil, dass man neue Sachen ausprobiert, sondern bedeuten auch Spass und ein spannendes Leben! Genau von diesen Erlebnissen wirst du noch Jahre nach deinem Sprachaufenthalt schwärmen, weil du den Mut aufgebracht hast was Neues zu tun!

 

Tipp 3: Planung und unerwartete Ereignisse

Dein Sprachaufenthalt ist bald zu Ende und du planst einen anschliessenden Roadtrip mit deinen neuen Freunde aus der Sprachschule? Plane grob deine Stationen auf dem Roadtrip. Berücksichtige bei deiner Planung besonders unumgängliche Deadlines. Beispielsweise Flüge, Bus, Züge und Fähren, die man auf keinen Fall verpassen darf. Plane auch genug Zeit für unerwartete Ereignisse ein. Es kann durchaus sein, dass du gerne länger an einem Ort bleiben würdest als vorgenommen.

 

Egal wo und wie du deinen Sprachaufenthalt verbringst, die Erfahrungen die du machst sind unbezahlbar und werden dir dein Leben lang in Erinne


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